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Historie Vorstandschaft Schützenkönige Vereinsmeister

 

Willkommen bei der Schützengesellschaft Edelweiß in Wiesent

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„Denn die Harmonie im Verein ist die Mutter des Erfolges“

Gründung

Die Schützengesellschaft „Edelweiß“ Wiesent wurde durch die vorhandene alte Chronik als „Zimmerbüchsen-Schützengesellschaft Wiesent“ 1882 erstmals erwähnt. Die jährlichen Schießergebnisse sind bis 1891 lückenlos erhalten. In dieser Zeit wurden Oberförster von Train und Baumeister Bauer als 1. Schützenmeister genannt. Der 30 Mitglieder starke Verein schoss vom Schellerer-Garten in den Garten des Ökonomen Rösch. Hier wurde jedes Jahr im Juni und Juli ein musikalisch umrahmtes Endschießen in größerem Rahmen auf Preis-, Fest- und Frei-Scheiben abgehalten. Unser Verein hat auch damals schon sehr viel Wert auf gesellschaftliche Aktivitäten gelegt und diese in würdigem Rahmen organisiert. Die Eintragung ins Vereinsregister des Königlichen Amtsgerichts Wörth erfolgte im Jahre 1902. Nach den Aufzeichnungen der vorhandenen Unterlagen war der letzte Schützenmeister Kurt Drechsler. Leider existieren keinerlei Aufzeichnungen darüber, warum die „ Zimmerbüchsen-Schützengesellschaft Wiesent “ in den darauffolgenden Jahren aufgelöst wurde.

Die

Wiedergründung

der Schützengesellschaft unter dem Namen „Edelweiß Wiesent“ erfolgte am 14. März 1950 bei einem Treffen im Gasthaus Liebl. Die acht Gründungsmitglieder waren Dr. Erwin Richter (1. Schützenmeister), Hans Schreiber (2. Schützenmeister), Karl Irlmeier (Schriftführer), Hans Rösch (Kassier), Karl Liebl (Waffenwart), Franz Geismann (Anzeiger), Anton Schneider (Vereinsdiener) und Karl Gritschmeier.

Diese Wiedergründung wurde dem damaligen Bürgermeister Kehrer in einem Schreiben vom 20.03.1950 mitgeteilt. Die Genehmigung für die Benutzung von Luftdruckwaffen war von den amerikanischen Behörden damals sehr schwer zu erhalten, welche durch den unermüdlichen Einsatz von Karl Irlmeier sen. dann letztendlich aber doch noch erreicht werden konnte. Der damalige Schießabend wurde jeden Samstag im Gasthof Liebl abgehalten, wo auf zwei Schießständen vom Gast- ins Nebenzimmer geschossen wurde.

Am 1.1.1954 bestand der Verein aus 62 Mitgliedern, welche bereits am 07.06.1954 die erste Fahnenweihe veranstalteten und an der sich 14 auswärtige Vereine und sämtliche Dorfvereine mit ihren Abordnungen beteiligten.

Um größere Veranstaltungen ausrichten zu können wurden im Jahre 1965 sechs Schießstände im Liebl-Saal neu errichtet. 1980 wurden die bestehenden sechs Schießstände auf Grund der gestiegenen Mitgliederzahl auf sieben erweitert und gleichzeitig das so genannte

„Schützenstüberl“

ausgebaut und bezogen. 1982 wurde das

100-jährige Bestehen

unter 1. Schützenmeister Josef Prechtner mit einem Gründungsfest und Fahnenweihe groß gefeiert, an dem insgesamt 73 Vereine teilnahmen.

Durch den Einsatz des damaligen Ersten Bürgermeisters, Hans Walchshäusl, wurde der

Bau eines neuen Schützenheimes

ermöglicht. So vertauschten die Wiesenter Schützen im November 1989 das Gewehr mit der Maurerkelle und begannen unter 1. Schützenmeister Heinrich Senft mit dem Bau eines neuen Vereinsheimes. Das Material hierfür wurde von der GemeindeWiesent finanziert und die Mitglieder der Schützengesellschaft bauten gemeinsam in vielen ehrenamtlichen Stunden das Schützenheim mit acht Schießständen. Ein großer Tag für unseren Verein war nach zehnmonatiger Bauzeit die Einweihung des eigenen Schützenheims mit Festakt und Schlüsselübergabe. Als erste größere Veranstaltung konnte

1992 das 110-jährige

Gründungsfest im neuen Schützenheim gefeiert werden.

Nicht nur gesellschaftlich, sondern auch auf sportlicher Ebene wurde die Schützengesellschaft „Edelweiß“ Wiesent, nicht zuletzt durch die wöchentlichen Schießabende am Freitag, immer erfolgreicher:

Die Edelweiß-Schützen sind seit mehreren Jahren innerhalb der Sektion Walhalla (Gruppe A) ungeschlagen; auch in der Gruppe C konnten überwiegend erste Plätze erzielt werden. Das Aushängeschild unseres Vereins ist jedoch die 1. Mannschaft, welche 1997 von der Gauliga in die Bezirksliga und 1999 sogar in die

Bezirksoberliga

aufgestiegen ist und sich bis heute in dieser Klasse etabliert hat. Aufgrund der Anzahl aktiver guter Schützen, wurde im Jahre 2001 eine weitere Mannschaft gebildet, die bis heute sehr erfolgreich in der

Gauliga

(inzwischen Gruppe A) besteht. Im gleichen Jahr wurde durch den 2. Schützenmeister Johann Spitzer eine offene Luftpistolenklasse initiiert und in die Vereinswertung aufgenommen. Dank der hervorragenden Jugendarbeit im Verein wurden zwei Jugendgaupokalmannschaften gegründet, bei denen die Jungschützen erfolgreich an regionalen und überregionalen Wettkämpfen teilnehmen.

Am 27./28. Juni 2002 fand das

120-jährige Bestehen

der Schützengesellschaft „Edelweiß“ Wiesent unter der ersten weiblichen Schützenmeisterin der Vereinsgeschichte, Gabriele Kaiser, statt. Im festlich dekorierten Schützenheim wurde dieser Anlass mit einem „Bunten Abend“ und einem „Tag der offenen Tür“ würdig gefeiert. Die Highlights dieser Veranstaltung waren die Filmvorführung von der Fahnenweihe 1982 durch Schriftführer Ernst Zankl und eine Ausstellung der historischen Waffen und Schützenkleidungen ( Leihgaben verschiedener Vereinsmitglieder ).

Im Jahre

2005 zur 1225-Jahrfeier

der Gemeinde Wiesent wurde von der Schützengesellschaft „Edelweiß“ Wiesent als Beitrag zum Jubiläumsjahr im Schützenheim eine “Dorfmeisterschaft im Luftgewehrschießen“ durchgeführt. Die Schützengesellschaft machte sich an die Arbeit und schmückte den landwirtschaftlichen Anhänger für den Festzuges festlich, auf dem ein Schießabend von unseren Seniorenschützen dargestellt wurde (sogar mit Scheibenbub). Des Weiteren erstellte Vitus Kaiser jun. ein Modell vom Hermannsberg in der Größe ca. 1:10, das sich noch heute im Besitz der Schützengesellschaft befindet.

Der 12. November 2006

war für uns Schützen wieder ein Grund zu feiern. Anfang 2006 wurde durch die Zustimmung des damaligen Gemeinderates mit der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Wiesent, der Anbau des Schützenheimes auf den Weg gebracht. Dieser umfasst eine Theke mit Küche und Abstellraum. Viele fleißige Schützenmitglieder waren 4 Monate mit insgesamt 1542 ehrenamtliche Stunden im Einsatz, um aus einer Baustelle eine schöne Schützenheimerweiterung zu machen.

Auch unsere Jugendarbeit liegt uns sehr am Herzen, deshalb haben wir gerne unseren Verein, der Wiesenter Jugend vorgestellt. Mit folgenden Worten luden wir die Jugendlichen zu einem „Schnuppernachmittag“ ein.

Suchst du einen Sport der Konzentration, Körperbeherrschung, Kondition erfordert und dadurch fördert ? Wenn du mal sehen willst, was bei uns so los ist, dann komm doch einfach am Sonntag, den 20.09.2009, um 14:00 Uhr zu unserem

Tag der offenen Tür für die Wiesenter Jugend

vorbei.

Diese Einladung wurde sehr gut angenommen und unser schönes Schützenheim platzte förmlich aus allen Nähten. Mit einem Quiz und der Möglichkeit mit einem Simulationsgewehr zu schießen verlebten die Jugendlichen einen schönen, lustigen Nachmittag mit ihren Eltern im Schützenheim.

Das Jahr 2010 wurde wieder sehr arbeitsintensiv. Im April wurde die Fassade unseres Schützenheim neu gestaltet und der Schriftzug „Schützenheim“ mit einer kräftigen Farbe unterlegt. Mitte des Jahres fassten wir den Entschluss, eine Photovoltaikanlage auf unser bestehendes Schützenheimdach zu installieren. Durch die Genehmigung des Bau- u. Umweltausschusses der Gemeinde Wiesent, brachten wir unseren Antrag dem gesamten Gemeinderat vor. Dieser bewilligte eine Ausfallsbürgschaft und die Überlassung der Dachfläche für den Zeitraum von 20 Jahren

Die sportlichen und auch gesellschaftlichen Aktivitäten der Schützengesellschaft „Edelweiß“ Wiesent werden von den Schützen nach wie vor sehr groß geschrieben und wenn weiterhin der Schützengeist in unserem Verein herrscht wie bisher, kann voller Zuversicht und Freude in die Zukunft geblickt werden.